• Das Projekt

Das Projekt

Lage und Erschliessung

Der Erweiterungsbau mit dem Haupteingang kommt an zentraler Lage in zweiter Baureihe zwischen den beiden denkmalgeschützten Gebäuden Hauptstrasse 88 und 90 zu liegen. Damit ist das Bad mit dem öffentlichen Verkehr ebenso gut erreichbar wie mit dem Auto, dem Velo oder zu Fuss.

Der Anschluss an den öffentlichen Verkehr ist durch die nahegelegenen Haltestellen und dem in Gehdistanz liegenden Hafenbahnhof gewährleistet. Zudem befinden sich die Bushaltestellen «Alterszentrum», «Egelsee» und «Seminar» in unmittelbarer Nähe. Parkplätze werden in der neuen Tiefgarage Festwiese (251 Parkplätze, P1) und der bestehenden Tiefgarage Egelsee (51 Parkplätze, P2) zur Verfügung stehen. Direkt beim Haupteingang wird es zwei Behinderten-Parkplätze und 40 gedeckte Velo-Abstellplätze geben.

Die Schulklassen, Gruppen und Vereine benutzen den Eingang des bestehenden Thermalbads Egelsee und erreichen von dort aus die sanierten Gruppengarderoben mit Lehrergarderoben und einer zusätzlichen Behindertengarderobe. Nur wenn der Erweiterungsbau mit Sportwettkämpfen belegt ist, werden die Badegäste den heutigen Eingang des Thermalbads Egelsee benutzen. Ziel dieses Zwei-Eingang-Betriebs ist es, den Pausenplatz der Schulanlage Egelsee nicht mit zusätzlichen Verkehrsströmen zu belasten und die bereits vorhandenen Garderoben weiterhin für den reinen Schul- und Vereinsbetrieb zu nutzen.

Lage und Erschliessung, Zwei-Eingang-Betrieb

Erweiterungsbau mit 33 × 25 Meter Becken

Beim Betreten des attraktiven Eingangshofes bieten sich dem Besucher erste Einblicke ins Bad. Über den gedeckten Eingangsbereich gelangt man in die Eingangshalle. Sitzgelegenheiten laden zum Austausch ein und werden durch Verpflegungsmöglichkeiten und eine Sanitäranlage ergänzt. Eine grosse Glasfront gibt den Blick auf den tieferliegenden Beckenbereich frei.

Die Garderobenanlagen sind auf Niveau der Wasserflächen angeordnet und selbstverständlich, wie die gesamte Anlage, barrierefrei. Durch die grossen auf allen Seiten angelegten Fensterflächen sorgt Tageslicht für eine angenehme Lichtstimmung.

Das neue 33 × 25 Meter Schwimmbecken (Wassertiefe 2 Meter) kann mittels einer begehbaren Abtrennung in zwei Becken von 25 × 25 Meter und 6 × 25 Meter unterteilt werden. Dabei kann im kleineren Teil mit Hilfe eines Hubbodens die Wassertiefe stufenlos von maximal 2 Meter auf minimal 0.4 Meter variiert werden.

Die Tribüne bietet bei Wettkämpfen Platz für rund 200 Zuschauer. Im Normalbetrieb ist sie zusätzliche Ablagemöglichkeit sowie attraktive Aufenthaltsfläche. In direktem Zugang von der Tribüne befinden sich ausserdem ein Mehrzweck- und ein Theorieraum.

Erweiterungsbau, im Vordergrund Becken mit Hubboden, begehbare Trennwand sichtbar, im Hintergrund Schwimmbecken

Ein eingeschossiger pavillonartiger Baukörper verbindet den Erweiterungsbau mit dem bestehenden Thermalbad Egelsee. Er bietet Platz für betriebliche Räume (Materialraum, Sanitätsraum) und sorgt für eine akustische Trennung der beiden Becken-Bereiche.

Visualisierung Verbindungsbau mit Blick auf den Erweiterungsbau und den Aussenbereich

Sanierung bestehendes Thermalbad Egelsee

Das bestehende Thermalbad Egelsee wurde 1975 eröffnet. Der aktuelle Zustand des Bads entspricht den Erwartungen an eine gut gewartete 43-jährige Anlage. Dennoch haben zentrale Teile der Technik – wie Lüftung, Heizung oder Wasseraufbereitung – ihre erwartete Lebensdauer erreicht oder gar überschritten.

Die Gebäude- und Badwassertechnik – inkl. Pumpe für die optimale Nutzung des Thermalwassers – muss erneuert werden. Die ausgewiesenen Kosten gehen über die reine Erhaltung der technischen Anlagen hinaus. Für die Gesamtanlage – bestehendes Thermalbad Egelsee und Erweiterungsbau – muss der Minergiestandard erreicht werden, was entsprechende energetische Massnahmen erfordert (siehe auch «Energie- und Technikkonzept»). Diese und weitere Massnahmen bedingen eine statische Verstärkung der Dachkonstruktion. Zudem müssen im Beckenbereich sämtliche Oberflächen neu abgedichtet und aufgearbeitet werden. Ziel ist es, dass das bestehende Thermalbad Egelsee und der Erweiterungsbau die gleiche Lebenserwartung aufweisen.

Bestehendes Thermalbad Egelsee nach Sanierung

Attraktivitätssteigerungen

Für Erholungssuchende befindet sich im Verbindungsbau ein Dampfbad, welches durch eine Reihe von Erlebnisduschen ergänzt wird. Der vorgelagerte Ruheraum bildet gemeinsam mit dem im Freien liegenden Gartenbereich einen vor Blicken geschützten Ort des Rückzugs.

Im Selbstbedienungsbistro – ebenfalls im Verbindungsbau – können die Badegäste Getränke und Snacks beziehen und diese an den Bistrotischen mit Blick in den gestalteten Aussenbereich geniessen. Dieser ist auch direkt vom Bistrobereich zugänglich. So kann diese Zone ideal als Treffpunkt genutzt werden.

Im bestehenden Thermalbad Egelsee muss die heutige Sprunganlage auf Grund von Sicherheitsvorschriften (Deckenabstand) entfernt werden. Als Ersatz sind zwei 1-Meter-Sprungplattformen vorgesehen.

Im Nichtschwimmerbecken mit Schrägboden werden Massagedüsen, Schwallduschen und Sprudelliegen eingebaut. Grosszügig konzipierte Flächen im Familienbereich ermöglichen den Eltern einen entspannten Aufenthalt, ohne ihre Kinder aus den Augen zu verlieren. Für die Kleinsten wird das Kinderplanschbecken neben einer kleinen Rutsche verschiedene Wassererspiele bieten.

Die heute vorhandene Rutsche soll durch eine attraktive Rutsche mit separatem Ausrutschbecken ersetzt werden. Mit einer Gesamtlänge von 60 Meter – wovon ein grosser Teil ausserhalb des Gebäudes liegt – und drei 360° Kurven ist die Rutsche eine Attraktion des neuen Familien- und Freizeitbads Egelsee.

Schnitt bestehendes Thermalbad Egelsee mit geplanter Rutsche mit geschlossener Treppenanlage
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