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Meilenstein in der Stadthausplanung

14.05.2018

Mit dem Entscheid zum Einzelleistungsträgermodell stellt der Stadtrat die Einhaltung des Baukredits in der Höhe von CHF 47.5 Mio. für den Neubau eines zentralen Stadthauses, Tiefgarage und Neugestaltung der Festwiese sowie die Vergabemöglichkeit an das lokale Gewerbe in den Vordergrund. Gleichzeitig genehmigte der Stadtrat das Projekthandbuch.

An seiner Sitzung vom vergangenen Dienstag fällte der Stadtrat in Zusammenhang mit dem geplanten Neubau Stadthaus mit Tiefgarage und Neugestaltung Festwiese zwei wegweisende Entscheide. Dabei ging es um das Realisierungsmodell und damit um die Frage, ob der geplante Neubau von einem Generalunternehmen (GU) ausgeführt, oder die Auftragsvergabe durch ein Einzelleistungsträgermodell erfolgen soll. Der Stadtrat entschied sich auf Empfehlung der Projektsteuerung (die vom Stadtrat eingesetzte Arbeitsgruppe mit Bauherrenvertreter) für das Einzelleistungsträgermodell, da es mehr Vorteile als die Variante GU bietet. „Mit diesem Modell kann das regionale Gewerbe bei vielen Auftragsvergaben besser berücksichtigt werden. Zudem kann während der Bauphase flexibler auf mögliche Projektänderungen und der damit verbundenen Entscheidungen reagiert werden. Des Weiteren spricht die betriebliche und bauliche Qualität für das Einzelleistungsträgermodell und ganz wichtig: die Einhaltung des Baukredits kann trotzdem gewährleistet werden“; betont Stadtpräsident Thomas Niederberger. 

Projekthandbuch genehmigt

Zusammen mit dem Bauherrenvertreter Dany Waldner wurde das Projekthandbuch erarbeitet. Es ist das Arbeitsinstrument, das die Aufgaben aller Projektbeteiligten in Bezug auf Projektorganisation, Zuständigkeiten, Kompetenzen und Abläufe wesentlicher Prozesse bestimmt. Der Stadtrat genehmigte das Projekthandbuch und damit verbunden auch die Zusammensetzung der Baukommission. In jeder Projektphase wird das Projekthandbuch entsprechend aktualisiert und ergänzt.  

Zurzeit werden die Grundlagen für das Vorprojekt erarbeitet. Entsprechend erfolgen in einem nächsten Schritt die Ausschreibungen der Fachplaner.

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