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Kommunale Richtplanung

Kommunaler Richtplan 2012

Der Richtplan ist ein behördenverbindliches Planungsinstrument und koordiniert alle Entwicklungen, die direkte oder indirekte räumliche Auswirkungen haben. In einem 1. Schritt wurde zwischen Sommer 2005 und Frühjahr 2006 unter Einbezug einer breiten Öffentlichkeit das "Leitbild Kreuzlingen 2020" erarbeitet, eine Vision von Kreuzlingen in 15 bis 20 Jahren. Gestützt auf dieses Leitbild wurde 2008 in einem 2. Schritt die Stadtentwicklungsplanung (STEP) entwickelt. Die Planung bildet die inhaltliche Grundlage für den Kommunalen Richtplan. Nach einer kommunalen Vernehmlassung bei Organisationen und Parteien mit anschliessender Überarbeitung des Richtplans wurde vom 20. Mai bis 20. Juni 2011 öffentlich bekanntgemacht.
Mit Beschluss vom 22. November 2011 genehmigte der Stadtrat den Kommunalen Richtplan. Mit DBU-Entscheid Nr. 62 vom 15. August 2012 wurde dieser durch das Departement für Bau und Umwelt genehmigt.

Genehmigte Dokumente des kommunalen Richtplans 2012

Stadtentwicklungsplanung STEP

(STEP) wurde am 7. April 2009 vom Stadtrat genehmigt. Nach Ablauf der Vernehmlassungsphase im Oktober 2008 nahm der Stadtrat erfreut zur Kenntnis, dass die Grundgedanken des Konzeptes zur Stadtentwicklungsplanung von der Bevölkerung mehrheitlich bis grossmehrheitlich positiv aufgenommen wurden. Der Anteil der Zustimmung beim Konzeptinhalt lag bei etwa 70 Prozent (quantitative Auswertung der Fragebogen). Eine hohe Zustimmungsrate von 85 bis 90 Prozent erreichten insbesondere die Themengruppen Allgemeine Entwicklung, Zentrum, Quartierzentren, Strukturerhaltungsgebiete, Grün- und Freiflächen sowie öffentlicher Verkehr. Die meisten kritischen oder ablehnenden Anmerkungen waren in den Themengruppen Stadtdichte, Umstrukturierungsgebiete, Natur- und Heimatschutz sowie Verkehr zu verzeichnen.

Stand Auswertung Vernehmlassung April 2009

Quartieranalyse

Die städtebauliche Quartieranalyse dient als Grundlage für den Richtplan der Stadt Kreuzlingen. Dies wird innerhalb der Gemeindegrenzen in städtebaulich definierte Kammern eingeteilt, daraus entsteht der so genannte Kammernplan. Dieser Kammernplan dient mitunter als Entscheidungsgrundlage für zukünftige städtebauliche Strategien.

Anlässlich der letzten Ortsplanungsrevision 2000 wurden verschiedene Bestimmungen im Baureglement (Ausnützungsziffern, Gebäudelängen, Gebäudehöhen) generell so angehoben, dass eine starke bauliche Verdichtung realisiert werden konnte. Während dies in einzelnen Gebieten durchaus gerechtfertigt ist, gibt es in der Stadt auch gewachsene Quartiere, in denen eine qualitätvolle Struktur (z.B. Gartenstadt) durch grösser dimensionierte Neubauten bedroht wird. Im Rahmen der Stadtentwicklungsplanung zeigte sich, dass eine detaillierte städtebauliche Analyse aller Quartiere erarbeitet werden muss, um die Handlungsspielräume für den Richtplan zu erkennen. Mit dieser Analyse wurde ein vertiefter Überblick über die Ist-Situation mit Benennung der Qualitäten, aber auch der Probleme im Siedlungsgebiet geschaffen. Erst danach können spezifische Entwicklungsstrategien (z.B. Verdichten oder Struktur erhalten) für die einzelnen Stadtgebiete abgeleitet werden. 

 

Hochhausstudie / Hochhauskonzept

In Kreuzlingen dient seit 2010 eine Hochhausstudie zur Grobbeurteilung von Bauprojekten. Die Studie wurde im Rahmen der Stadtentwicklungsplanung (STEP) erstellt und deren Kernaussagen in den kommunalen Richtplan aufgenommen. Vom Departement für Bau und Umwelt (DBU) wurde dieser am 15. August 2012 genehmigt.

Gestützt auf den kommunalen Richtplan und die Hochhausstudie gab der Stadtrat 2013 ein Hochhauskonzept in Auftrag. Dabei wurden insbesondere die in der Studie als für den Bau von Hochhäusern geeignet bezeichneten Gebieten mittels neu erarbeiteter Visualisierungen bezüglich Gebietsabgrenzung und maximale Gebäudehöhe vertieft untersucht. Zudem konnte die Relevanz der vorgeschlagenen Aussichtslagen überprüft und die Auswirkungen geplanter sowie virtuell angenommener Hochhausprojekte auf die Silhouette des Agglomerationsraumes Kreuzlingen / Konstanz aufgezeigt werden. Es zeigte sich, dass der Bau von 40 m hohen Gebäuden in den Eignungsgebieten und der Bau von 28 m hohen Gebäuden in den Potenzialgebieten keine negativen Auswirkungen auf das Fernbild des Siedlungskörpers (Stadtsilhouette) haben. Auswirkungen von höheren Häusern und Hochhäusern auf das Nahumfeld müssen in einem städtebaulichen Verfahren geklärt werden. Auf dieser Grundlage ist der zwingend erforderliche Gestaltungsplan zu erarbeiten.

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