Hundegesetz und -steuern

Hundegesetz und -steuern

Seit dem 1. September 2008 sind die neuen Bestimmungen des Tierschutzgesetzes sowie der dazugehörigen Tierschutzverordnung in Kraft. Für Hundehalterinnen und Hundehalter bedeutet dies konkret:

  • Hunde müssen spätestens drei Monate nach der Geburt mit einem Mikrochip gekennzeichnet werden.
  • Besitzerwechsel, Wegzug oder Todesfall des Hundes müssen innert 30 Tagen der Stadtkasse Kreuzlingen und innert 10 Tagen der ANIS-Datenbank gemeldet werden.
  • Wer einen Hund hält, muss eine Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens drei Millionen Franken abgeschlossen haben.
  • Wer einen potentiell gefährlichen Hund oder einen Hund aus einer Kreuzung mit einem potentiell gefährlichen Hund im Kantonsgebiet halten oder ausführen will, benötigt eine kantonale Bewilligung: www.veterinaeramt.tg.ch

Hundeausbildung:

Bevor erstmals ein Hund angeschafft wird: Theoretischer Sachkundenachweis (mindestens vier Lektionen bei anerkanntem Hundetrainer). Hier geht es um allgemeine Kenntnisse betreffend Haltung und Umgang mit Hunden.

Nach Anschaffung eines Hundes innerhalb eines Jahres: Praktischer Sachkundenachweis (mindestens vier Lektionen bei anerkanntem Hundetrainer) Dieser Nachweis stellt sicher, dass der betreffende Hund in Alltagssituationen kontrolliert geführt werden kann.

Anerkannte Kurse werden unter anderem durch den Kynologischen Verein Kreuzlingen erteilt. Weitere Adressen von anerkannten Hundetrainern in der Region  .

Hundesteuer

Gemäss Art. 10 des Gesetzes über das Halten von Hunden sind Hundehalter verpflichtet, in ihrer Wohngemeinde die Hundesteuer zu entrichten. Diese beläuft sich aktuell auf 100.00 Franken für den ersten Hund und 140.00 Franken für jeden weiteren Hund im gleichen Haushalt.

Die Steuerpflicht entfällt für Diensthunde der Armee, der Polizei und des Grenzwachtkorps sowie für ausgebildete Sanitäts-, Katastrophen-, Lawinen- und Blindenhunde.

Weitere Links

Webdesign Thurgau www.drehpunkt.ch