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Nutzungsplanung

Die Nutzungsplanung setzt sich zusammen aus Zonenplan und Baureglement sowie aus auf Teilgebiete bezogene Sondernutzungsplänen.

Nutzungsmass und -art werden im Zonenplan in Verbindung mit dem Baureglement definiert. Massgeschneiderte Abweichungen von dieser Grundordnung können mit Sondernutzungsplänen erarbeitet werden.

Planungszonen

Gestützt auf § 32 des Planungs- und Baugesetzes des Kantons Thurgau (PBG, RB Nr. 700) kann die zuständige Behörde zur Sicherstellung planerischer Massnahmen oder der Erschliessung für die Dauer bis zu zwei Jahren Planungszonen festlegen.

Gemäss § 34 PBG werden innerhalb von Planungszonen neue Bauten und Anlagen nur bewilligt, wenn sie die vorgesehene Planung nicht erschweren oder beeinträchtigen. Die Ausführung bewilligter Bauten und Anlagen ist gestattet. 

Die Frist für die Geltungsdauer von Planungszonen kann gemäss § 32 Abs. 2 PBG aus triftigen Gründen um höchstens zwei Jahre verlängert werden. Sind bei Ablauf der Fristen die Planung betreffende Rechtsmittel hängig, verlängert sich die Geltungsdauer der Planungszone bis zur rechtskräftigen Erledigung. 

Die Festlegung von Planungszonen oder deren Verlängerung richten sich nach den Bestimmungen des Planauflageverfahrens gemäss §§ 29 ff PBG. 

Gemäss § 33 Abs. 2 PBG werden Planungszonen mit der Veröffentlichung im kantonalen Amtsblatt wirksam.

Derzeit gelten im Gemeindegebiet von Kreuzlingen folgende Planungszonen:

Planungszone "Ribi-Brunegg"

Planungszone Strukturerhaltungsgebiete "Bodan", "Emmishofen/Egelshofen" und "Gaissberg/Wolfacker"