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Altlasten

Der Begriff Altlast bezeichnet einen abgrenzbaren Teil der Erdoberfläche. Infolge früherer menschlicher Tätigkeiten kann dieser gesundheits- oder umweltschädliche Veränderungen des Bodens oder des Grundwassers aufweisen.

 

Der Erhalt der Fruchtbarkeit der genutzten, unbelasteten Böden oder das Feststellen belasteter Böden, deren Kontrolle und falls erforderlich, deren fachgerechte Sanierung, sind Ziele des Bodenschutzes.

 

Beurteilen, überwachen, sanieren

Schutzgüter, wie Grundwasser, Oberflächengewässer, Boden und Luft müssen vor Schadstoffeintrag geschützt werden. Zur Überwachung und Beurteilung von belasteten Standorten hat der Gesetzgeber den Verdachtsflächenplan und das Altlastenkataster vorgesehen.

Im nicht öffentlichen Verdachtsflächenplan (VFP) sind bekannte Ablagerungen, Betriebe und Unfälle aufgeführt. Bei den meisten Flächen wird eine Belastung "nur" vermutet. Weitere Abklärungen sind notwendig, um beurteilen zu können, ob der Standort für die Umwelt ein erhöhtes Risiko bedeutet. Jede Gemeinde führt einen eigenen Verdachtsflächenplan mit den entsprechenden Stammdaten. 

Grundstückseigentümerinnen und Grundstückseigentümer können den Verdachtsflächenplan in der Bauverwaltung einsehen.

Im öffentlichen Altlastenkataster der belasteten Standorte (KbS) sind alle Ablagerungs-, Betriebs- und Unfallstandorte eingetragen, die für die Umwelt ein erhöhtes Risikopotential aufweisen.
 
Das Altlastenkataster bietet einen Überblick der belasteten Standorte im Kanton Thurgau ThurGIS.