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Hundewesen

Der Vollzug über das Halten von Hunden obliegt im Kanton Thurgau den politischen Gemeinden.

Hundehalterinnen und Hundehalter müssen folgende Vorschriften beachten:

  • Kennzeichnung des Hunde spätestens drei Monate nach der Geburt mit einem Mikrochip.
  • Anmeldung oder Abmeldung bei Besitzerwechsel, Wegzug oder Tod des Hundes innert 10 Tagen im AMICUS sowie innert 30 Tagen beim Einwohneramt.
  • Abschluss einer Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens drei Millionen Franken.
  • Wer einen potentiell gefährlichen Hund oder einen Hund aus einer Kreuzung mit einem potentiell gefährlichen Hund im Kantonsgebiet halten oder ausführen will, benötigt eine kantonale Bewilligung des Veterinäramtes.

Hundeausbildung

Gemäss Thurgauer Hundegesetz muss innerhalb eines Jahres nach Anschaffung eines Tieres mit einem Gewicht ab 15 Kilogramm ein anerkannter Hundeerziehungskurs besucht werden. Der Kurs muss mit dem eigenen Hund absolviert werden.

Der Kurs ist auch für kleinere Hunde empfohlen. Die anerkannte praktische Hundeerziehung umfasst einen Kurs von mindestens zehn Lektionen mit folgenden Lerninhalten: Leinenführigkeit, allgemeinem Gehorsam und Verhalten in der Umwelt. Ebenso werden Kurse für Welpen angeboten.

Informationen über anerkannte Kurse erhalten Sie über den Kynologischen Verein.

Hundesteuer

Gemäss Art. 10 des Gesetzes über das Halten von Hunden sind Hundehalterinnen und Hundehalter verpflichtet, in ihrer Wohngemeinde die Hundesteuer zu entrichten. Diese beläuft sich auf CHF 100.00 für den ersten Hund und CHF 140.00 für jeden weiteren Hund im gleichen Haushalt.

Die Steuerpflicht entfällt für Diensthunde der Armee, der Polizei und des Grenzwachtkorps sowie für ausgebildete Sanitäts-, Katastrophen-, Lawinen- und Blindenhunde.