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Grenzüberschreitende Zusammenarbeit als Chance

Zwischen Konstanz, Kreuzlingen und Tägerwilen besteht eine enge Verbindung – über die Grenzen hinweg. Das zeigte sich auch bei der 50. Grenzlandkonferenz, zu der die Stadt Konstanz vergangene Woche ins Konstanzer Konzil eingeladen hatte.

 

OB Uli Burchardt (Konstanz), Stadtpräsident Thomas Niederberger (Kreuzlingen) und Gemeindepräsident Markus Ellenbroek (Tägerwilen) sowie VertreterInnen aus den jeweiligen Kommunen sprachen über grenzüberschreitende Projekte, wie zum Beispiel über den vor kurzem eröffneten, ersten grenzüberschreitenden Foxtrail Europas. Beim 50. Jubiläum der Grenzlandkonferenz standen der Tourismus in beiden Ländern, die Ufernutzung am See sowie Ausstellungen an der Grenze auf der Tagesordnung. Auch bei der aktuellen Entwicklung von Klein Venedig möchten die Kommunen zusammenarbeiten.

Die Grenzlandkonferenz ist etwas Besonderes. Mit ihr wurde die einzige institutionalisierte Zusammenarbeit zwischen Schweizer und deutschen Gemeinden entlang der Grenze etabliert. Die erste Sitzung fand am 1. Dezember 1989 in Kreuzlingen statt. Seither treffen sich die Stadtspitzen von Konstanz, Kreuzlingen und Tägerwilen mindestens einmal im Jahr.
Unter den Themen, die in der Vergangenheit beraten wurden, war unter anderem die grenzüberschreitende Mobilität in Form der Buslinie 908, die zwischen Konstanz und Kreuzlingen pendelt. Auch die Wasserversorgung im Grenzgebiet, die Stadtentwicklungsplanung Kreuzlingen, das Konzert- und Kongresshaus Konstanz, der Kantonale Richtplan sowie der Sportplatz Döbeli haben die Kommunen bei den vergangenen Grenzlandkonferenzen beschäftigt.

 

Die Teilnehmer der Grenzlandkonferenz aus Konstanz, Kreuzlingen und Tägerwilen posieren am Seerhein.

Die Teilnehmer der Grenzlandkonferenz aus Konstanz, Kreuzlingen und Tägerwilen posieren am Seerhein.