Daniel Moos neu im Stadtrat – bisherige Exekutivmitglieder bestätigt

Daniel Moos wurde als neues Stadtrats-Mitglied gewählt und tritt die Nachfolge von Stadträtin Dorena Raggenbass an.
25. Sept. 2022
Die Kreuzlinger Wahlberechtigten bestätigten die bisherigen Exekutivmitglieder Stadtpräsident Thomas Niederberger (FDP), Stadtrat Thomas Beringer (EVP), Stadtrat Markus Brüllmann (SP) und Stadtrat Ernst Zülle (Die Mitte).

Bei einem absoluten Mehr von 1662 Stimmen erhielt Stadtpräsident Thomas Niederberger (FDP) 2832 Stimmen und wurde somit in seinem Amt für die Legislaturperiode 2023 bis 2027 klar bestätigt. Stadtpräsident Niederberger trat ohne Gegenkandidaten an. Auf Vereinzelte fielen 530 Stimmen. Von den 3857 eingegangenen Wahlzetteln waren 403 leer und 92 ungültig. Die Stimmbeteiligung betrug 45.32 Prozent.

 

Daniel Moos mit Glanzresultat gewählt

Bei den Erneuerungswahlen der vier Stadtratsmitglieder kandidierten die bisherigen Stadtrat Thomas Beringer (EVP), Stadtrat Ernst Zülle (Die Mitte) und Stadtrat Markus Brüllmann (SP). Für den frei werdenden Sitz von Stadträtin Dorena Raggenbass (parteilos) kandidierten (in alphabetische Reihenfolge): Timon Altwegg (parteilos), Christine Forster (parteilos), Daniel Moos (parteilos) und Fabrizio Ribezzi (FDP). Dorena Raggenbass ist seit dem 1. Juni 2007 im Amt und leitet seither das Departement Gesellschaft. Da sie das Pensionsalter erreicht, steht sie für eine weitere Legislaturperiode nicht mehr zur Verfügung.

Bei einem absoluten Mehr von 1608 Stimmen wurde Daniel Moos mit einem Glanzresultat von 2152 Stimmen neu in die Kreuzlinger Exekutive gewählt. Er tritt das Amt mit Beginn der neuen Legislaturperiode 2023 bis 2027 am 1. Juni 2023 an.

Christine Forster erreichte mit 1637 Stimmen das absolute Mehr, schied als überzählig jedoch aus. Die übrigen Kandidaten erreichten das absolute Mehr nicht: Fabrizio Ribezzi (FDP) erhielt 1501 Stimmen, Timon Altwegg (parteilos) vereinte 1169 Stimmen. 

Auf Vereinzelte fielen 343 Stimmen. Von den 3943 eingegangenen Wahlzetteln waren 171 leer und 93 ungültig.

Die Kreuzlinger Wahlberechtigten haben ihr Vertrauen nebst dem Stadtpräsidenten auch den bisherigen Exekutivmitgliedern ausgesprochen. Sie wurden bei einem absoluten Mehr von 1608 Stimmen in ihren Ämtern klar bestätigt. Am meisten Stimmen erhielt Markus Brüllmann (SP) mit 2612 Stimmen, gefolgt Thomas Beringer (EVP) mit 1755 Stimmen und Ernst Zülle (Die Mitte) mit 1688 Stimmen. Die Stimmbeteiligung betrug 46.33 Prozent.

Stadtrat in neuer Besetzung
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Stadtrat in neuer Besetzung

Stadtrat Markus Brüllmann, Stadtrat Daniel Moos (neu), Stadtpräsident Thomas Niederberger, Stadtrat Thomas Beringer und Stadtrat Ernst Zülle (v.l.).

  • Wahllokale fälschlicherweise aufgeführt

    Auf den Stimmrechtsausweisen für dieses Abstimmungs- und Wahlwochenende wurden fälschlicherweise drei Wahllokale aufgeführt, die im vergangenen Jahr aufgehoben wurden.

     In den vergangenen Jahren nahm die Bedeutung der brieflichen Stimmabgabe kontinuierlich zu, zuletzt lag sie bei 95 Prozent. Aufgrund dieser Entwicklung beschloss der Stadtrat, die drei Wahllokale altes Schulhaus Kurzrickenbach, altes Schulhaus Emmishofen und Museum Rosenegg per Ende 2020 definitiv aufzuheben. Dieser Beschluss wurde mit den Präsidenten der Quartiervereine vorgängig besprochen und wiederholt kommuniziert.

    Bei den aktuellen Wahl- und Abstimmungsunterlagen wurde versehentlich eine alte Vorlage verwendet, sodass auf den Stimmrechtsausweisen die drei ehemaligen Wahllokale aufgeführt waren. Seit der Aufhebung der drei Standorte ist seit Januar 2021 die persönliche Stimmabgabe ausschliesslich im Stadthaus an der Hauptstrasse 62 möglich. Seit den vergangenen 21 Monaten wurden sechs Abstimmungen durchgeführt.

    Der Stadtrat bedauert den Fehler ausserordentlich. Nachdem das Versäumnis entdeckt wurde, reagierte die Leitung des Wahlbüros umgehend und liess das Wahllokal im Stadthaus um eine halbe Stunde länger geöffnet, was der maximalen gesetzlichen Vorgabe entspricht. Das Vorgehen besprach die Leitung des Wahlbüros mit dem Rechtsdienst des Kantons Thurgau.

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