"Das neue Stadthaus wertet das Zentrum auf"
Vize-Stadtpräsident Thomas Beringer blickt als Detailhändler am Boulevard mit einer zusätzlichen Perspektive auf das geplante Stadthaus.
29. Apr. 2026
Vize-Stadtpräsident Thomas Beringer, in zweiter Generation betrieben Sie jahrelang ein Fachgeschäft am Boulevard. Wie blicken Sie auf das geplante Stadthaus?
Stadtrat Thomas Beringer: Als Detaillist und Stadtrat bin ich überzeugt, dass das neue Stadthaus am Boulevard das Zentrum aufwertet und zusätzlich belebt. Ich verspreche mir davon mehr Kundenfrequenzen für den Detailhandel. Diese Einschätzung deckt sich auch mit Vertretern des Gewerbes Kreuzlingen.
Was sagen sie konkret zum Projekt?
Durch persönliche Gespräche weiss ich, dass ein grosser Teil des Vorstands dem neuen Stadthaus und dem Standort im Zentrum positiv gegenübersteht.
Welche Vorteile bringt das neue Stadthaus für die Bevölkerung?
Zunächst kommt der Standort mitten im Zentrum der Forderung aus Teilen der Bevölkerung nach, welche dies bereits im Abstimmungskampf um das Stadthausprojekt "Schlussstein" von 2016 forderten. Abgesehen vom Haus Sallmann mit den Sozialen Diensten werden alle Abteilungen an einem zentralen Standort zusammengefasst. Auch für Kundinnen und Kunden von Energie Kreuzlingen ist ein Informationsdienst vorgesehen. Für die Kundinnen und Kunden ist dies nebst der Barrierefreiheit und den Diskretionsschaltern ein grosses Plus. Zudem stehen die Parkplätze in der Tiefgarage auch ausserhalb der Öffnungszeiten sowie an Wochenenden für die Boulevard- und Wochenmarktbesucher in unmittelbarer Nähe zur Verfügung.
Auch auf den Aussenraum wurden starke Akzente gesetzt.
Dem Stadtrat war wichtig, die Freiräume öffentlich zugänglich zu machen. So steht der zentrale Platz am Boulevard für diverse Nutzungen, beispielsweise den Wochenmarkt, zur Verfügung. Zwischen dem Erweiterungsbau und dem Kino Bodan stehen einfache Sitzgelegenheiten zur Verfügung, auch soll eine Brunnenschale installiert werden. Der gesamte Aussenraum wird begrünt, was zum Verweilen einlädt.
Im neuen Stadthaus ist auch eine Gewerbefläche geplant. Gibt es dazu konkrete Pläne?
Nein, diese Frage wird der Stadtrat erst nach der Abstimmung klären.
Bei einer positiven Abstimmung wird der Stadtrat auch das Vergabemodell klären müssen, gibt es dazu bereits Überlegungen?
Der Stadtrat favorisiert das Einzelleistungsmodell (ELT) aufgrund guter Erfahrungen beim Bau des Bad Egelsee. Das ELT bietet uns über alle Projektphasen hinweg die grösste Flexibilität sowie eine langfristige und direkte Einflussnahme auf Qualität, Funktionalität und Umsetzung des Stadthauses. Bei diesem Modell würden auch Kreuzlinger Unternehmen profitieren.
Stadtrat Thomas Beringer: Als Detaillist und Stadtrat bin ich überzeugt, dass das neue Stadthaus am Boulevard das Zentrum aufwertet und zusätzlich belebt. Ich verspreche mir davon mehr Kundenfrequenzen für den Detailhandel. Diese Einschätzung deckt sich auch mit Vertretern des Gewerbes Kreuzlingen.
Was sagen sie konkret zum Projekt?
Durch persönliche Gespräche weiss ich, dass ein grosser Teil des Vorstands dem neuen Stadthaus und dem Standort im Zentrum positiv gegenübersteht.
Welche Vorteile bringt das neue Stadthaus für die Bevölkerung?
Zunächst kommt der Standort mitten im Zentrum der Forderung aus Teilen der Bevölkerung nach, welche dies bereits im Abstimmungskampf um das Stadthausprojekt "Schlussstein" von 2016 forderten. Abgesehen vom Haus Sallmann mit den Sozialen Diensten werden alle Abteilungen an einem zentralen Standort zusammengefasst. Auch für Kundinnen und Kunden von Energie Kreuzlingen ist ein Informationsdienst vorgesehen. Für die Kundinnen und Kunden ist dies nebst der Barrierefreiheit und den Diskretionsschaltern ein grosses Plus. Zudem stehen die Parkplätze in der Tiefgarage auch ausserhalb der Öffnungszeiten sowie an Wochenenden für die Boulevard- und Wochenmarktbesucher in unmittelbarer Nähe zur Verfügung.
Auch auf den Aussenraum wurden starke Akzente gesetzt.
Dem Stadtrat war wichtig, die Freiräume öffentlich zugänglich zu machen. So steht der zentrale Platz am Boulevard für diverse Nutzungen, beispielsweise den Wochenmarkt, zur Verfügung. Zwischen dem Erweiterungsbau und dem Kino Bodan stehen einfache Sitzgelegenheiten zur Verfügung, auch soll eine Brunnenschale installiert werden. Der gesamte Aussenraum wird begrünt, was zum Verweilen einlädt.
Im neuen Stadthaus ist auch eine Gewerbefläche geplant. Gibt es dazu konkrete Pläne?
Nein, diese Frage wird der Stadtrat erst nach der Abstimmung klären.
Bei einer positiven Abstimmung wird der Stadtrat auch das Vergabemodell klären müssen, gibt es dazu bereits Überlegungen?
Der Stadtrat favorisiert das Einzelleistungsmodell (ELT) aufgrund guter Erfahrungen beim Bau des Bad Egelsee. Das ELT bietet uns über alle Projektphasen hinweg die grösste Flexibilität sowie eine langfristige und direkte Einflussnahme auf Qualität, Funktionalität und Umsetzung des Stadthauses. Bei diesem Modell würden auch Kreuzlinger Unternehmen profitieren.

Vize-Stadtpräsident Thomas Beringer

Vize-Stadtpräsident Thomas Beringer