"Demokratie lebt vom Zusammenspiel der Generationen"
Stadtpräsident Thomas Niederberger begrüsste rund 200 Gäste zum traditionellen Neujahrsempfang. Seine Rede widmete er der generationenübergreifenden Zusammenarbeit.
12. Jan. 2026
Trotz garstigem Wetter fanden sich zahlreiche Kreuzlingerinnen und Kreuzlinger zum Neujahrsempfang im Dreispitz Sport- und Kulturzentrum ein. Unter ihnen Gemeinderatspräsidentin Elina Müller, Schulpräsidentin Seraina Perini sowie zahlreiche Gemeinderätinnen und Gemeinderäte. Für die musikalische Umrahmung sorgte in diesem Jahr das Vokalensemble FEMINA unter der Leitung von Manuela Eichenlaub.
Stadtpräsident Thomas Niederberger gab nach der Begrüssung seiner Betroffenheit über die Brandkatastrophe in Crans-Montana Ausdruck. Im Namen des Stadtrats sprach er den Opfern und ihren Angehörigen sein herzliches Beileid aus und lud seine Gäste zu einer Schweigeminute ein.
Seine Neujahrsansprache widmetet Stadtpräsident Thomas Niederberger der generationenübergreifenden Zusammenarbeit und zeigte am Beispiel der Stadt Kreuzlingen auf, inwiefern die gesellschaftliche, soziale und technische Entwicklung ineinandergreift. "Gerade unsere direkte Demokratie lebt vom Zusammenspiel der Generationen."
Dass sich die Welt und ihre Gesellschaften ständig wandeln, lässt sich auch in der Umgangssprache ausmachen. "Die Eltern meiner Generation prägten Sätze wie 'Ohne Fleiss keinen Preis' oder 'Erst die Arbeit, dann das Vergnügen'. Als Stadtpräsident und Vater von drei Söhnen der Generation Z (1995-2010) stelle ich einen Wertewandel fest. Fällt am Familientisch das Thema "Leistung" höre ich Sätze wie 'bliib cool', 'chill emol' oder 'isch alles guet'."
Oft werde die Generation Z als digital, kritisch und selbstbewusst beschrieben. "In Diskussionen bringt die Generation Z jedoch wertvolle Inputs, indem sie Fragen zur Nachhaltigkeit, Digitalisierung und zur sozialen Gerechtigkeit stellt." Mit ihrer digitalen Kompetenz hilft sie, Prozesse effizienter und transparenter zu machen. Zudem nutzt die Generation Z im gesellschaftlichen oder politischen Engagement digitale Kanäle, um Themen sichtbar zu machen und Menschen zu aktivieren, sie baut Brücken und verbindet neue Wert mit der Erfahrung älterer Generationen.
Diese Entwicklungen hätten längst auch die Stadt Kreuzlingen erfasst und seien unter anderem ins aktuelle Legislaturprogramm geflossen, erklärte Stadtpräsident Niederberger. Von der Digitalisierung über die Partizipationskultur bis zur Mobilität. Bei sämtlichen Prozessen, Projekten und Entwicklungen trage die Generation Z ihren Anteil bei. "Ihre Arbeit ist wertvoll, konstruktiv und nicht unkritisch: Genau die Haltung, die im Bereichs- und Departement übergreifenden Arbeiten so wichtig und gefragt ist", sagte Stadtpräsident Niederberger.
"Ich sehe die Generation Z nicht als Herausforderung, sondern als Chance. Sie erinnert uns daran, dass Stillstand keine Option ist. Lassen Sie uns den Wandel mit Offenheit, Respekt und Überzeugung gestalten"; ermunterte Stadtpräsident Niederberger. "Ich freue mich, dass wir heute nicht nur über Generationen reden, sondern sie an diesem traditionellen Anlass zusammenbringen. Ich freue mich, dass wir mit den bewilligten Grossprojekten Betriebsgebäude Energie Kreuzlingen, Kulturzentrum und Bodensee-Arena auf Kurs sind und am 14. Juni über das geplante Stadthaus und Haus Sallmann abstimmen werden. Eindrücklich zeigt letzteres Beispiel, dass sich manchmal mehrere Generationen mit einem Projekt auseinandersetzen müssen, bis es endlich realisiert werden kann.
Zum Abschluss seiner Rede zitierte der Stadtpräsident den Schriftsteller und Journalisten Hal Borland: 'Das Jahresende ist weder Ende noch Anfang, sondern ein Zeitpunkt mitten in der Ewigkeit'. "Lassen Sie uns weiter gemeinsam an der Entwicklung unserer Stadt arbeiten und nutzen wir die positiven Kräfte und Stärken jeder Generation." Beim anschliessenden Apéro tauschten sich die Gäste munter aus und freuten sich über den Glücksräppler von Kaminfeger Walter Tanner.
Stadtpräsident Thomas Niederberger gab nach der Begrüssung seiner Betroffenheit über die Brandkatastrophe in Crans-Montana Ausdruck. Im Namen des Stadtrats sprach er den Opfern und ihren Angehörigen sein herzliches Beileid aus und lud seine Gäste zu einer Schweigeminute ein.
Seine Neujahrsansprache widmetet Stadtpräsident Thomas Niederberger der generationenübergreifenden Zusammenarbeit und zeigte am Beispiel der Stadt Kreuzlingen auf, inwiefern die gesellschaftliche, soziale und technische Entwicklung ineinandergreift. "Gerade unsere direkte Demokratie lebt vom Zusammenspiel der Generationen."
Dass sich die Welt und ihre Gesellschaften ständig wandeln, lässt sich auch in der Umgangssprache ausmachen. "Die Eltern meiner Generation prägten Sätze wie 'Ohne Fleiss keinen Preis' oder 'Erst die Arbeit, dann das Vergnügen'. Als Stadtpräsident und Vater von drei Söhnen der Generation Z (1995-2010) stelle ich einen Wertewandel fest. Fällt am Familientisch das Thema "Leistung" höre ich Sätze wie 'bliib cool', 'chill emol' oder 'isch alles guet'."
Oft werde die Generation Z als digital, kritisch und selbstbewusst beschrieben. "In Diskussionen bringt die Generation Z jedoch wertvolle Inputs, indem sie Fragen zur Nachhaltigkeit, Digitalisierung und zur sozialen Gerechtigkeit stellt." Mit ihrer digitalen Kompetenz hilft sie, Prozesse effizienter und transparenter zu machen. Zudem nutzt die Generation Z im gesellschaftlichen oder politischen Engagement digitale Kanäle, um Themen sichtbar zu machen und Menschen zu aktivieren, sie baut Brücken und verbindet neue Wert mit der Erfahrung älterer Generationen.
Diese Entwicklungen hätten längst auch die Stadt Kreuzlingen erfasst und seien unter anderem ins aktuelle Legislaturprogramm geflossen, erklärte Stadtpräsident Niederberger. Von der Digitalisierung über die Partizipationskultur bis zur Mobilität. Bei sämtlichen Prozessen, Projekten und Entwicklungen trage die Generation Z ihren Anteil bei. "Ihre Arbeit ist wertvoll, konstruktiv und nicht unkritisch: Genau die Haltung, die im Bereichs- und Departement übergreifenden Arbeiten so wichtig und gefragt ist", sagte Stadtpräsident Niederberger.
"Ich sehe die Generation Z nicht als Herausforderung, sondern als Chance. Sie erinnert uns daran, dass Stillstand keine Option ist. Lassen Sie uns den Wandel mit Offenheit, Respekt und Überzeugung gestalten"; ermunterte Stadtpräsident Niederberger. "Ich freue mich, dass wir heute nicht nur über Generationen reden, sondern sie an diesem traditionellen Anlass zusammenbringen. Ich freue mich, dass wir mit den bewilligten Grossprojekten Betriebsgebäude Energie Kreuzlingen, Kulturzentrum und Bodensee-Arena auf Kurs sind und am 14. Juni über das geplante Stadthaus und Haus Sallmann abstimmen werden. Eindrücklich zeigt letzteres Beispiel, dass sich manchmal mehrere Generationen mit einem Projekt auseinandersetzen müssen, bis es endlich realisiert werden kann.
Zum Abschluss seiner Rede zitierte der Stadtpräsident den Schriftsteller und Journalisten Hal Borland: 'Das Jahresende ist weder Ende noch Anfang, sondern ein Zeitpunkt mitten in der Ewigkeit'. "Lassen Sie uns weiter gemeinsam an der Entwicklung unserer Stadt arbeiten und nutzen wir die positiven Kräfte und Stärken jeder Generation." Beim anschliessenden Apéro tauschten sich die Gäste munter aus und freuten sich über den Glücksräppler von Kaminfeger Walter Tanner.