Dominoeffekt der positiven Art
Ehrenamtliche Fahrer übernehmen den Transport
Die Stadt Kreuzlingen meldete ein ausgemustertes Feuerwehrauto sowie ein Stromaggregat für die Hilfsaktion an. Jetzt musste nur noch der Transport organisiert werden. Über den Kanton und die ukrainische Botschaft wurde ein Kontakt zum Mission- und Hilfswerk Licht im Osten knüpfen.
Die beiden ehrenamtlichen Fahrer Albert Kutter und Ruedi Frieden übernahmen den Transport und legten für diesen Einsatz über 3000 Kilometer zurück. Die Route führte von der Schweiz über Deutschland und Polen bis nach Lwiw in der Westukraine. Nach rund vier Stunden Zollformalitäten erreichte der Hilfskonvoi sein Zwischenziel
Das ausrangierte Feuerwehrfahrzeug aus Kreuzlingen übernahmen Mitarbeitende der Feuerwehren Charkiw. Für die Einsatzkräfte vor Ort ist das Fahrzeug von grosser Bedeutung: In einer Region, die regelmässig unter Angriffen und zerstörter Infrastruktur leidet, sind funktionierende Feuerwehr- und Rettungsfahrzeuge entscheidend, um Menschen zu schützen und Brände oder Schäden schnell zu bekämpfen.
Parallel dazu wurde der über zwölf Tonnen schwere Stromgenerator von Energie Kreuzlingen von lokalen Partnern weiter nach Charkiw gebracht. Transportiert wurde er auf einem Anhänger aus dem Jahr 1991. Die Region Charkiw ist seit Beginn des Krieges immer wieder von massiven Stromausfällen betroffen. Der Generator hilft, die Energieversorgung wichtiger Einrichtungen wie sozialer Projekte oder medizinischer Infrastruktur zu stabilisieren.
Bevor die beiden Fahrer Albert Kutter und Ruedi Frieden losfahren konnten, musste ein geeignetes Zugfahrzeug gefunden werden. Diesen Dominostein trug die SternGarage.ch AG aus Heerbrugg bei, die dem Mission- und Hilfswerk Licht im Osten ein passendes Fahrzeug unentgeltlich zur Verfügung stellte.
Hier geht es zum Reisebericht:
https://www.lio.ch/news/reisebericht-hilfsgutertransport-ukraine-marz-2026

