Fernwärme: Projektpartner präsentieren Fortschritte
Auf Einladung des Kreuzlinger Stadtrats tauschten sich Vertreter des Verbands KVA Thurgau, Stadt und Energie Kreuzlingen sowie Stadt und Stadtwerke Konstanz aus.
28. Jan. 2026
Als der Bundesrat 2019 beschloss, die Treibhausgasemissionen bis 2050 auf netto null abzusenken, musste auch die Stadt Kreuzlingen ihre Wärmestrategie komplett neu ausrichten. Zwischenzeitlich hat der Bund das Netto-Null-Ziel im Klima- und Innovationsgesetz (KIG) verankert, es ist seit 2025 in Kraft.
Mit dem Ziel, eine klimaneutrale Wärmversorgung umzusetzen, gab die Stadt Kreuzlingen bereits 2021 eine Machbarkeitsstudie in Auftrag und schloss sich dafür mit den kommunalen Energieversorgern Energie Kreuzlingen, Stadtwerke Konstanz sowie mit dem Verband KVA Thurgau und der EKT AG zusammen. Zwischenzeitlich besteht die Absicht, dass der geplante Ersatzbau der KVA in Weinfelden mittels einer Fernwärmeleitung die beiden Städte Kreuzlingen und Konstanz mit klimaneutraler Wärme versorgen kann und soll.
Mit dem Ziel, alle Projektbeteiligten auf denselben Wissensstand zu bringen, beraumte der Stadtrat einen Runden Tisch ein, der Mitte Januar stattgefunden hat. Fazit der Zusammenkunft: Die verschiedenen Teilprojekte sind mehrheitlich auf Kurs, und die Projektpartner verzeichnen Fortschritte in ihren jeweiligen Zuständigkeitsbereichen.
Für die Projektierung der Wärmetransportleitung von Weinfelden nach Kreuzlingen und Konstanz haben die Partner eine Projektorganisation aufgesetzt, welche gemeinsam drei Arbeitspakete bearbeitet: den Aufbau einer Trägerschaft für die Transportleitung, die Evaluation deren Linienführung sowie die Koordination der Kommunikation.
Gemäss Reto Stäheli, Präsident des Verwaltungsrats des Verbandes KVA Thurgau, und dem Vorsitzenden der Geschäftsleitung Dominik Linder, sind diese Arbeiten auf Kurs. Momentan fokussiere der Verband aber auf die für den 18. März 2026 anberaumte ausserordentliche Delegiertenversammlung. Je nach deren Ausgang könnte es bei der Entwicklung des KVA-Ersatzbauprojekts – und damit auch bei der Quelle der nachhaltigen Wärme für Kreuzlingen und Konstanz – zu Verzögerungen kommen.
"Im Rahmen eines Vorprojekts für die notwendige Energiezentrale, konnten wir eine erste Dimensionierung vornehmen und die Ausschreibung von Ingenieurleistungen vorbereiten"; sagte Gordon Appel, Geschäftsführer der Stadtwerke Konstanz. "Wir sind von der Wirtschaftlichkeit der KVA-Abwärme überzeugt. Derzeit prüfen wir in Zusammenarbeit mit Energie Kreuzlingen Übergangslösungen bis zur Inbetriebnahme des KVA-Ersatzbaus sowie mögliche Trassenverläufe und Etappierungen für die Wärmeverteilung im Stadtteil Paradies."
Stefan Wehrli, Leiter Energie Kreuzlingen, präsentierte die Zielnetzplanung Wärme inklusive Kosten des neuen Verteilnetzes. "Bereits heute können wir ausweisen, welche Gebäude für einen wirtschaftlichen Anschluss an das künftige Fernwärmenetz infrage kommen." Sobald die Fragen zum KVA-Ersatzbau an der ausserordentlichen Delegiertenversammlung geklärt seien, werde Energie Kreuzlingen beim Stadtrat zuhanden des Gemeinderats einen Planungskredit von CHF 1 Mio. beantragen, um die künftige Wärmeversorgung auszuarbeiten.
Trotz noch offener Fragen sind alle Projektpartner über den wirtschaftlichen und energetischen Mehrwert der geplanten Wärmeversorgung für die Städte Konstanz und Kreuzlingen überzeugt. "Unser Interesse ist ein Gemeinsames und wir unterstützen die notwendigen Vorarbeiten, um dieses grenzüberschreitende Generationen-Projekt erfolgreich umsetzen zu können"; betonte Stadtpräsident Thomas Niederberger.
Mit dem Ziel, eine klimaneutrale Wärmversorgung umzusetzen, gab die Stadt Kreuzlingen bereits 2021 eine Machbarkeitsstudie in Auftrag und schloss sich dafür mit den kommunalen Energieversorgern Energie Kreuzlingen, Stadtwerke Konstanz sowie mit dem Verband KVA Thurgau und der EKT AG zusammen. Zwischenzeitlich besteht die Absicht, dass der geplante Ersatzbau der KVA in Weinfelden mittels einer Fernwärmeleitung die beiden Städte Kreuzlingen und Konstanz mit klimaneutraler Wärme versorgen kann und soll.
Mit dem Ziel, alle Projektbeteiligten auf denselben Wissensstand zu bringen, beraumte der Stadtrat einen Runden Tisch ein, der Mitte Januar stattgefunden hat. Fazit der Zusammenkunft: Die verschiedenen Teilprojekte sind mehrheitlich auf Kurs, und die Projektpartner verzeichnen Fortschritte in ihren jeweiligen Zuständigkeitsbereichen.
Für die Projektierung der Wärmetransportleitung von Weinfelden nach Kreuzlingen und Konstanz haben die Partner eine Projektorganisation aufgesetzt, welche gemeinsam drei Arbeitspakete bearbeitet: den Aufbau einer Trägerschaft für die Transportleitung, die Evaluation deren Linienführung sowie die Koordination der Kommunikation.
Gemäss Reto Stäheli, Präsident des Verwaltungsrats des Verbandes KVA Thurgau, und dem Vorsitzenden der Geschäftsleitung Dominik Linder, sind diese Arbeiten auf Kurs. Momentan fokussiere der Verband aber auf die für den 18. März 2026 anberaumte ausserordentliche Delegiertenversammlung. Je nach deren Ausgang könnte es bei der Entwicklung des KVA-Ersatzbauprojekts – und damit auch bei der Quelle der nachhaltigen Wärme für Kreuzlingen und Konstanz – zu Verzögerungen kommen.
"Im Rahmen eines Vorprojekts für die notwendige Energiezentrale, konnten wir eine erste Dimensionierung vornehmen und die Ausschreibung von Ingenieurleistungen vorbereiten"; sagte Gordon Appel, Geschäftsführer der Stadtwerke Konstanz. "Wir sind von der Wirtschaftlichkeit der KVA-Abwärme überzeugt. Derzeit prüfen wir in Zusammenarbeit mit Energie Kreuzlingen Übergangslösungen bis zur Inbetriebnahme des KVA-Ersatzbaus sowie mögliche Trassenverläufe und Etappierungen für die Wärmeverteilung im Stadtteil Paradies."
Stefan Wehrli, Leiter Energie Kreuzlingen, präsentierte die Zielnetzplanung Wärme inklusive Kosten des neuen Verteilnetzes. "Bereits heute können wir ausweisen, welche Gebäude für einen wirtschaftlichen Anschluss an das künftige Fernwärmenetz infrage kommen." Sobald die Fragen zum KVA-Ersatzbau an der ausserordentlichen Delegiertenversammlung geklärt seien, werde Energie Kreuzlingen beim Stadtrat zuhanden des Gemeinderats einen Planungskredit von CHF 1 Mio. beantragen, um die künftige Wärmeversorgung auszuarbeiten.
Trotz noch offener Fragen sind alle Projektpartner über den wirtschaftlichen und energetischen Mehrwert der geplanten Wärmeversorgung für die Städte Konstanz und Kreuzlingen überzeugt. "Unser Interesse ist ein Gemeinsames und wir unterstützen die notwendigen Vorarbeiten, um dieses grenzüberschreitende Generationen-Projekt erfolgreich umsetzen zu können"; betonte Stadtpräsident Thomas Niederberger.