Gemeinderat heisst Budget 2027 gut
Das Kreuzlinger Stadtparlament hat am Donnerstagabend das Budget 2027 der Stadt Kreuzlingen mit einem gleichbleibenden Steuerfuss von 64 Prozent zuhanden der Volksabstimmung verabschiedet.
01. Okt. 2026
Der Stadtrat legte dem Parlament das Budget 2027 mit einem Defizit von rund CHF 1.3 Mio. vor. Veranschlagt sind Erträge von CHF 88.6 Mio. und Aufwendungen von CHF 89.9 Mio. Der Steuerfuss soll unverändert bei 64 Prozent bleiben. Gegenüber dem Budget 2026 fällt der budgetierte Aufwandüberschuss damit deutlich geringer aus.
Gleichzeitig plant die Stadt hohe Investitionen. Für 2027 sind Nettoinvestitionen von rund CHF 26 Mio. vorgesehen. Zu den grössten Positionen gehören die Erweiterung des Stadthauses und die Sanierung des Hauses Sallmann mit CHF 5.1 Mio., Gemeinde- und Kantonsstrassen mit CHF 5.0 Mio., das Kulturzentrum mit CHF 4.3 Mio., der Agglomerationsverkehr mit CHF 2.5 Mio. sowie die Bodensee-Arena mit CHF 2.0 Mio. Hinzu kommen unter anderem Investitionen in den Fussballplatz Klein Venedig und das Schwimmbad Hörnli von je rund CHF 1.3 Mio.
Lebhaft und ausdauernd diskutierte das Parlament die Vorlage. Über 20 Anträge wurden gestellt. Einen Schwerpunkt bildete dabei der Stellenetat. Verschiedene Anträge, auf geplante Stellenaufstockungen zu verzichten oder diese zu reduzieren, fanden keine Mehrheit. So hielt der Gemeinderat unter anderem an den zusätzlichen Stellenprozenten bei Sicherheit und Häfen, in der Bauverwaltung, in der Liegenschaftenverwaltung und in der Stadtkanzlei fest.
Auch zahlreiche weitere Kürzungsanträge lehnte das Parlament ab. Betroffen waren unter anderem die neue WC-Anlage beim Emmishofer Zoll, die Feier zur Wahl von Judith Ricklin zur Grossratspräsidentin, Microsoft-Lizenzgebühren, Beiträge an «Communities that Care» und die UNICEF-Rezertifizierung. Ebenfalls keine Mehrheit fanden Kürzungen bei der digitalen Vegetationsanalyse, beim Zertifizierungsprozess «Grünstadt Schweiz» sowie bei externen Honoraren und Gutachten.
Das Parlament nahm jedoch auch verschiedene Anträge an. Ohne Gegenstimme strich der Gemeinderat die für eine externe Personalbedarfsanalyse vorgesehenen CHF 150'000 aus dem Budget. Der Antrag der Finanz- und Rechnungsprüfungskommission (FRK) wurde mit 34 Ja-Stimmen bei 3 Enthaltungen angenommen. Damit vollzog das Parlament auch die Konsequenz aus der Ablehnung des entsprechenden Postulats an seiner September-Sitzung.
Ebenfalls auf Antrag der FRK wurden CHF 20'000 für eine Mitarbeiterumfrage gestrichen und diese damit auf 2028 verschoben. Der Gemeinderat stimmte dem Antrag mit 32 Ja- zu einer Nein-Stimme bei 4 Enthaltungen zu.
Erfolgreich war auch Gemeinderat René Knöpfli (FDP) mit seinem Antrag, CHF 30'000 für die Sanierung des Feuerwehrmuseums vorerst zu streichen. Die Investition soll zurückgestellt werden, solange der langfristige Betrieb des Museums nicht gesichert ist. Der Gemeinderat hiess den Antrag mit 30 Ja- zu 4 Nein-Stimmen bei 3 Enthaltungen gut.
Mehr Geld sprach das Parlament für den Kunstfonds. Gemeinderätin Elina Müller (SP) beantragte, die im vergangenen Jahr von CHF 35'000 auf CHF 25'000 reduzierte Einlage wieder auf CHF 35'000 zu erhöhen. Der Antrag wurde mit 20 Ja- zu 17 Nein-Stimmen angenommen.
In der Schlussabstimmung hiess das Parlament das Budget 2027 der Stadt Kreuzlingen mit 26 Ja- zu 11 Nein-Stimmen zuhanden der Volksabstimmung am 29. November 2026 gut. Das ursprünglich budgetierte Defizit von rund CHF 1.3 Mio. verringert sich aufgrund der beschlossenen Anpassungen auf rund CHF 1.1 Mio. und wird in der Volksbotschaft aktualisiert.
Im Rahmen der Budget-Debatte nahm der Gemeinderat auch den Finanzplan 2027 bis 2030 der Stadt Kreuzlingen zur Kenntnis.
Die nächste Gemeinderatssitzung findet am 12. November 2026, 19.00 Uhr, statt. Die Gemeinderatssitzung vom 10. Dezember findet mangels Traktanden nicht statt.
Gleichzeitig plant die Stadt hohe Investitionen. Für 2027 sind Nettoinvestitionen von rund CHF 26 Mio. vorgesehen. Zu den grössten Positionen gehören die Erweiterung des Stadthauses und die Sanierung des Hauses Sallmann mit CHF 5.1 Mio., Gemeinde- und Kantonsstrassen mit CHF 5.0 Mio., das Kulturzentrum mit CHF 4.3 Mio., der Agglomerationsverkehr mit CHF 2.5 Mio. sowie die Bodensee-Arena mit CHF 2.0 Mio. Hinzu kommen unter anderem Investitionen in den Fussballplatz Klein Venedig und das Schwimmbad Hörnli von je rund CHF 1.3 Mio.
Lebhaft und ausdauernd diskutierte das Parlament die Vorlage. Über 20 Anträge wurden gestellt. Einen Schwerpunkt bildete dabei der Stellenetat. Verschiedene Anträge, auf geplante Stellenaufstockungen zu verzichten oder diese zu reduzieren, fanden keine Mehrheit. So hielt der Gemeinderat unter anderem an den zusätzlichen Stellenprozenten bei Sicherheit und Häfen, in der Bauverwaltung, in der Liegenschaftenverwaltung und in der Stadtkanzlei fest.
Auch zahlreiche weitere Kürzungsanträge lehnte das Parlament ab. Betroffen waren unter anderem die neue WC-Anlage beim Emmishofer Zoll, die Feier zur Wahl von Judith Ricklin zur Grossratspräsidentin, Microsoft-Lizenzgebühren, Beiträge an «Communities that Care» und die UNICEF-Rezertifizierung. Ebenfalls keine Mehrheit fanden Kürzungen bei der digitalen Vegetationsanalyse, beim Zertifizierungsprozess «Grünstadt Schweiz» sowie bei externen Honoraren und Gutachten.
Das Parlament nahm jedoch auch verschiedene Anträge an. Ohne Gegenstimme strich der Gemeinderat die für eine externe Personalbedarfsanalyse vorgesehenen CHF 150'000 aus dem Budget. Der Antrag der Finanz- und Rechnungsprüfungskommission (FRK) wurde mit 34 Ja-Stimmen bei 3 Enthaltungen angenommen. Damit vollzog das Parlament auch die Konsequenz aus der Ablehnung des entsprechenden Postulats an seiner September-Sitzung.
Ebenfalls auf Antrag der FRK wurden CHF 20'000 für eine Mitarbeiterumfrage gestrichen und diese damit auf 2028 verschoben. Der Gemeinderat stimmte dem Antrag mit 32 Ja- zu einer Nein-Stimme bei 4 Enthaltungen zu.
Erfolgreich war auch Gemeinderat René Knöpfli (FDP) mit seinem Antrag, CHF 30'000 für die Sanierung des Feuerwehrmuseums vorerst zu streichen. Die Investition soll zurückgestellt werden, solange der langfristige Betrieb des Museums nicht gesichert ist. Der Gemeinderat hiess den Antrag mit 30 Ja- zu 4 Nein-Stimmen bei 3 Enthaltungen gut.
Mehr Geld sprach das Parlament für den Kunstfonds. Gemeinderätin Elina Müller (SP) beantragte, die im vergangenen Jahr von CHF 35'000 auf CHF 25'000 reduzierte Einlage wieder auf CHF 35'000 zu erhöhen. Der Antrag wurde mit 20 Ja- zu 17 Nein-Stimmen angenommen.
In der Schlussabstimmung hiess das Parlament das Budget 2027 der Stadt Kreuzlingen mit 26 Ja- zu 11 Nein-Stimmen zuhanden der Volksabstimmung am 29. November 2026 gut. Das ursprünglich budgetierte Defizit von rund CHF 1.3 Mio. verringert sich aufgrund der beschlossenen Anpassungen auf rund CHF 1.1 Mio. und wird in der Volksbotschaft aktualisiert.
Im Rahmen der Budget-Debatte nahm der Gemeinderat auch den Finanzplan 2027 bis 2030 der Stadt Kreuzlingen zur Kenntnis.
Die nächste Gemeinderatssitzung findet am 12. November 2026, 19.00 Uhr, statt. Die Gemeinderatssitzung vom 10. Dezember findet mangels Traktanden nicht statt.