Margret Meier-Ammann wird mit dem Prix Kreuzlingen geehrt
In Kreuzlingen ist die Bundesfeier mit der Vergabe des Prix Kreuzlingen traditionell verbunden. Und auch in diesem Jahr hielten sich alle Beteiligten vorbildlich an die Abmachung: Bis zum Tag der Preisverleihung bleibt der Name der Preisträgerin oder des Preisträgers geheim.
Daher stieg die Spannung im Festzelt steil an, als Stadtpräsident Thomas Niederberger die Preisträgerin als "äusserst engagierte und neugierige Persönlichkeit" bezeichnete, "ein Organisationstalent, das namhafte Referentinnen und Referenten nach Kreuzlingen brachte und das gesellschaftliche Leben bereicherte", schloss Stadtpräsident Niederberger seine Rede und überreichte Margret Meier-Ammann den 17. Prix Kreuzlingen, den sie als Organisatorin der Vortragsserie der Gruppe "Leben und Gestalten" in Empfang nehmen durfte.
Stadtrat Markus Brüllmann hielt in seiner anschliessenden Laudatio das Schaffen von Margret Meier-Ammann fest, die als Mitgründerin des Kulturdachverbandes das kulturelle Leben in Kreuzlingen und in der Region entscheidend prägte. Für dieses ausserordentliche Engagement wurde sie mit dem Thurgauer Kulturpreis ausgezeichnet und nun folge der "Prix Kreuzlingen" als weitere Ehrung und als Zeichen der Wertschätzung für die Organisation der Veranstaltungsreihe "Leben und Gestalten", sagte Stadtrat Brüllmann.
Von Margret Meier-Ammann habe er gelernt, dass eine gute Veranstaltung lange vor dem Einschalten des Mikrofons beginne. "Mit Menschen, die an alles denken, Referierende herzlich empfangen, Gäste willkommen heissen und einen Raum schaffen, in dem sich Menschen wohlfühlen". Die Verleihung des "Prix Kreuzlingen" sei ein Zeichen grosser Dankbarkeit, betonte Stadtrat Brüllmann und dankte Margret Meier-Ammann für ihre wertvolle Arbeit, die sie für die Menschen und die Stadt Kreuzlingen geleistet hat.
Festrede von Thurbo-Chefin
Im Anschluss hielt Claudia Bossert, Unternehmensleiterin Thurbo, die Festansprache zum Nationalfeiertag. In ihrer Rede bezeichnete sie Kreuzlingen und Konstanz als einmalig: "Mir ist keine andere Grenzregion bekannt, die derart grenzenlos denkt und handelt", betonte die Unternehmensleiterin. Einzigartig sei die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Kreuzlingen und Konstanz, die sich in den Bereichen Mobilität, Energie, Sicherheit, Kultur und Bildung zeige.
Claudia Bossert führte den Erfolg der Region auf Offenheit, Weitsicht, Innovationskraft und Leistungsbereitschaft zurück. Gleichzeitig hob sie die hohe Qualität der Schweizer Infrastruktur und die damit verbundenen Privilegien hervor und rief dazu auf, sie zu bewahren. Abschliessend sprach sich Claudia Bossert für Zuversicht, Beweglichkeit und eine offene Haltung aus, um die Herausforderungen auch in der Zukunft gemeinsam meistern zu können.
Für die musikalische Umrahmung sorgten die Mitglieder des Handharmonika Club Kreuzlingen und der in Kreuzlingen bestens bekannte "Dä Brüeder vom Heinz". Die zahlreichen Kinder freuten sich über Laphley, der mit seinen Ballonkünsten und Zaubershows auch die Grossen begeisterte.

