Neuer Wettbewerb der Kunstkommission

Vier Kunstschaffende lädt die Kunstkommission ein zum Wettbewerb "Die Entdeckung des Stadtraums - Wegweiser Kulturzentrum". Im Juni 2026 wird das Siegerprojekt gekürt.
28. Jan. 2026
Bereits zum achten Mal lanciert die Kunstkommission der Stadt Kreuzlingen den Wettbewerb „Die Entdeckung des Stadtraums“. Diesmal lud die Kommission die Kunstschaffenden Isabelle Krieg, Veronika Dierauer, sowie die Künstlerkollektive MICKRY 3 und Bildstein Glatz ein.

Ziel des Wettbewerbes ist es, im Kontext der städtebaulichen Situation und des Charakters des Ortes als Wegweisung zum Kulturzentrum hin ein Kunstprojekt im öffentlichen Raum zu entwickeln. Es soll ein Dauerexponat entstehen, das innerhalb des definierten Gestaltungsperimeters im Bodan Quartier errichtet werden soll. Dieses kann aus mehreren Referenzpunkten bestehen.

Für den Wettbewerb stehen CHF 75'000.– für die Ausführung, das Material und das Künstlerhonorar zur Verfügung. Gleichzeitig wird die Wegoberfläche vom Tiefbau erneuert. Die Jury ist mit elf Experten fachlich breit abgestützt und wird das Siegerprojekt im Juni 2026 wählen. Im Nachgang erfolgt eine öffentliche Ausstellung aller Projekteingaben. Entsprechende Mitteilungen folgen in den Medien sowie auf der städtischen Webseite.
  • Kunstschaffende

    Isabelle Krieg (*1971) ist freischaffende Künstlerin, lebt und arbeitet in Kreuzlingen. Zahlreiche Ausstellung und Stipendien im In- und Ausland zeichnen sie aus (2025 Einzelausstellung "unendlich endlich" im Kunstmuseum Thurgau). Tätig ist sie in den Bereichen Installation, Objekt, Fotografie, Performance und Kunst am Bau.

    MICKRY 3 ist eine Züricher Künstlerkollektiv bestehend aus Nina von Meiss (*1978), Dominique Vigne (*1981) und Christina Pfander (*1980), die gemeinsam an der F+F Schule für Kunst und Design in Zürich studierten. Gemeinsam realisierten sie Kunst-am-Bau-Projekte Grafiken und Installationen. Ihre Werke haben eine vielseitige spielerische Formensprache, oft inspiriert von Alltagsstrukturen. 2005 erhielten sie den Kiefer Hablitzel Preis 2005.

    Bildstein Glatz ist ein Künstlerduo bestehend aus Philippe Glatz (*1979) und Matthias Bildstein (*1978). Im Zentrum ihres Schaffens stehen Werke im öffentlichen Raum zwischen Kunst und Architektur, skaliert von installativen Elementen bis hin zur raumgreifenden Skulptur mit Bezügen zum gesellschaftspolitischen Diskurs.

    Veronika Dierauer (*1973) ist eine Thurgauer Künstlerin und gelernte Bildhauerin. Dierauer schafft neben Kleinskulpturen und Installationen auch grossformatige Objekte im Kontext des öffentlichen und gesellschaftlichen Raums.

  • Die Jury

    Das Beurteilungsgremium besteht aus folgenden Mitgliedern:

    Daniel Moos (Stadtrat/ Präsident Kunstkommission, Jurymitglied)

    Mario Töngi (Tiefbauamt des Kantons Thurgau, Jurymitglied)

    Kristin Schmidt (Stadt St. Gallen, Kulturamt, Jurymitglied)

    Dolores Claros-Salinas (Kunstkommission, Jurymitglied)

    Elina Müller (Architektin, Kunstkommission, Jurymitglied)

    Bernard Roth (Bodan Quartierverein, Jurymitglied)

    Svenja Lindörfer (Verein Kult-X, Jurymitglied)

    Elisabeth Nembrini (Künstlerin, Wettbewerbssiegerin 2024, Jurymitglied)

    Claudia Thom (Fachstelle Kultur, Beisitz)

    Eve Hübscher (Verein Kult-X, Beisitz)

    Reto Müller (Kurator Kunstraum, Beisitz)