Parlament setzt Meilenstein zum Jahresstart

Das Parlament machte den Weg frei für die städtischen Verwaltungsliegenschaften und bewilligte die Erhöhung der Betriebsbeiträge für die Museen.
22. Jan. 2026
Eine komplexe und umfangreiche Botschaft hatten die Gemeinderätinnen und Gemeinderäte an ihrer ersten Sitzung im noch jungen 2026 zu beraten. Für das Projekt "Sanierung und Erweiterung der bestehenden städtischen Verwaltungsliegenschaften beantragte der Stadtrat:

a. einen Kredit von CHF 49'369'500.– und den damit verbundenen Abstimmungen:
b. Übertrag der Parzelle 196 vom Finanz- ins Verwaltungsvermögen der Stadt Kreuzlingen in Höhe von CHF 1'770'000 und den
c. Landabtausch der Parzellen 1871, 1851 und 1477 im Austausch für die Parzellen 197 und 2420 innerhalb des Verwaltungsvermögens und die
d. Aufhebung des Kreditbeschlusses gemäss Volksabstimmung vom 27. November 2016 für das "Gesamtprojekt Neubau eines zentralen Stadthauses, Bau einer Tiefgarage und Neugestaltung der Festwiese (Projekt "Schlussstein") zuhanden der Volksabstimmung vom 14. Juni 2026.

Nach einer engagierten Diskussion während der materiellen Beratung hiess das Gemeindeparlament den Kreditantrag in der Schlussabstimmung bei 2 Enthaltungen mit 28 Ja- zu 6 Nein -Stimmen deutlich gut.

Damit machte das Parlament den Weg frei für die weiteren Schritte auf dem Weg für die Sanierungen und den Ausbau des Hauses Sallmann inklusive Scheune und dem bestehenden Stadthaus sowie dem Neubau eines Verwaltungsgebäudes am Boulevard. Das letzte Wort haben die stimmberechtigten Kreuzlingerinnen und Kreuzlinger am 14. Juni 2026 an der Urne.

Anschliessend beriet das Parlament die Erhöhung des jährlich wiederkehrenden Betriebsbeitrags von CHF 380'000.– um CHF 220'000.– auf total CHF 600'000.– (indexiert) für die kom-menden 10 Jahre an die drei Institutionen Seemuseum, Museum Rosenegg sowie Bodensee Planetarium und Sternwarte. Bei einer Enthaltung hiess das Parlament die Botschaft mit 34 Ja- zu 1 Nein-Stimme deutlich gut. Auch diese Vorlage wird den Stimmberechtigten zur Abstimmung vorgelegt. Der Urnengang findet am 27. September 2026 statt.

Diskussionslos genehmigte das Parlament sämtliche Einbürgerungen. Des Weiteren beant-wortete der Stadtrat die schriftliche Anfrage von Gemeinderätin Séverine Schindler namens der SVP-Fraktion betreffend Einführung des neuen Parkplatzregime, das der Stadtrat am 1. Juli 2025 in Kraft setzte.

Zudem hiess das Parlament den Vorschlag der Fraktion FDP für die Ersatzwahl von Markus Rüegger ins Büro des Gemeinderats gut. Die Ersatzwahl wurde aufgrund des Rücktritts von Gemeinderätin Silvia Cornel, FDP, per Ende Januar erforderlich.

Die nächste Sitzung findet am Donnerstag, 19. März 2026 statt.