Parlament verlängert 1-Franken-Bus und heisst Jahresrechnungen 2025 gut
Grossmehrheitlich hiess das Gemeindeparlament den Kredit für die Verlängerung der Subvention für den 1-Franken-Bus sowie die Jahresrechnungen 2025 der Stadt und Energie Kreuzlingen gut.
07. Mai 2026
Anstatt eines budgetierten Defizits von CHF 3.1 Mio. schliesst die Erfolgsrechnung der Stadt Kreuzlingen mit einem Ertragsüberschuss von CHF 2.5 Mio. ab. Der Hauptgrund für das positive Rechnungsergebnis erklärt sich aufgrund höherer Steuererträge (CHF 4.2 Mio.) bei natürlichen und juristischen Personen. Zum besseren Ergebnis trug auch die Abnahme der Veranlagungsrückstände bei.
Bei einer Gegenstimme hiess das Parlament die Jahresrechnung 2025 der Stadt Kreuzlingen gut und damit auch den Antrag, den Ertragsüberschuss von CHF 2.5 Mio. auf die neue Rechnung vorzutragen.
Auch die Jahresrechnung 2025 von Energie Kreuzlingen schliesst mit CHF 0.9 Mio. besser ab als budgetiert. Sie weist jedoch einen Aufwandüberschuss von CHF 352'000 aus, der grösstenteils auf die Sparte Wasser zurückzuführen ist. Die Nettoinvestitionen von CHF 12.1 Mio. betreffen massgeblich das neue Betriebsgebäude. Dabei entfallen TCHF 3'165 auf das Grund-stück und TCHF 993 auf die Planung. Das Baugesuch soll noch diesen Sommer eingereicht werden. Das Parlament hiess die Rechnung von Energie Kreuzlingen mit 25 Ja- zu 7 Nein-Stimmen und 7 Enthaltungen gut.
Engagiert beriet das Gemeindeparlament anschliessend das Kreditbegehren für eine Verlängerung der Subventionen für den 1-Franken-Bus (Zone 256) für die nächsten zwei Jahre (2027 und 2028) mit einer zusätzlichen jährlichen Kostenfolge von voraussichtlich CHF 920'000.–. Um den 1-Franken-Bus definitiv einzuführen, ist eine Volksabstimmung notwendig. Weil aktuell nur die Auswertungen über zwei Jahre vorliegen, wird der Versuch bis ins Jahr 2028 verlängert. Das Gemeindeparlament folgte dem Kreditbegehren mit 35 Ja- zu 2 Nein-Stimmen und 2 Enthaltungen.
In der Folge behandelte das Parlament die Motion "Einführung einer Stellvertreterregelung für den Gemeinderat Kreuzlingen", die Gemeinderätin Eva Dal Dosso (Die Mitte) mit 24 Mit-unterzeichnenden im September 2025 einreichte. Obwohl der Stadtrat den Wunsch einer Stellvertreterregelung nachvollziehen kann, sieht er den Aufwand dafür nicht gerechtfertigt und verweist unter anderem auf die Suppleantinnen und Suppleanten, die bereits heute die Kommissionsarbeit bei Abwesenheit einzelner Mitglieder sicherstellen. Nach einer intensiven Diskussion hiess der Gemeinderat die Motion jedoch mit 27 Ja- zu 11 Nein-Stimmen als erheblich.
Ebenfalls zur Ablehnung empfahl der Stadtrat das Postulat "Stadtbus Kreuzlingen – Ticketkauf im Bus mit Bargeld", das Gemeinderat Stefan Klauer (SVP) mit 23 Mitunterzeichnenden im November 2025 einreichte. Der Stadtrat wies unter anderem auf die Möglichkeit hin, Tickets wie beispielsweise Mehrfahrtenkarten an diversen Verkaufsstellen mit Bargeld zu erwerben. Zudem steht mit der von Alliance SwissPass neu lancierten Prepaidkarte eine Alternative zu digitalen Zahlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Mit 22 Nein- zu 13 Ja-Stimmen und 4 Enthaltungen folgte das Parlament dem Stadtrat und lehnte das Postulat ab.
Aufgrund des Rücktritts von Gemeinderat Stefan Klauer (SVP) hiess das Parlament die Ersatzwahl diskussionslos gut. Neu vertritt seine Nachfolgerin Monika Semeraro (SVP) die Einbürgerungskommission als Mitglied und als Suppleantin die Kommission Allgemeines und Administration. Zudem wurden sämtliche Einbürgerungsgesuche diskussionslos genehmigt.
Die nächste Gemeinderatssitzung findet am 4. Juni 2026 statt.
Bei einer Gegenstimme hiess das Parlament die Jahresrechnung 2025 der Stadt Kreuzlingen gut und damit auch den Antrag, den Ertragsüberschuss von CHF 2.5 Mio. auf die neue Rechnung vorzutragen.
Auch die Jahresrechnung 2025 von Energie Kreuzlingen schliesst mit CHF 0.9 Mio. besser ab als budgetiert. Sie weist jedoch einen Aufwandüberschuss von CHF 352'000 aus, der grösstenteils auf die Sparte Wasser zurückzuführen ist. Die Nettoinvestitionen von CHF 12.1 Mio. betreffen massgeblich das neue Betriebsgebäude. Dabei entfallen TCHF 3'165 auf das Grund-stück und TCHF 993 auf die Planung. Das Baugesuch soll noch diesen Sommer eingereicht werden. Das Parlament hiess die Rechnung von Energie Kreuzlingen mit 25 Ja- zu 7 Nein-Stimmen und 7 Enthaltungen gut.
Engagiert beriet das Gemeindeparlament anschliessend das Kreditbegehren für eine Verlängerung der Subventionen für den 1-Franken-Bus (Zone 256) für die nächsten zwei Jahre (2027 und 2028) mit einer zusätzlichen jährlichen Kostenfolge von voraussichtlich CHF 920'000.–. Um den 1-Franken-Bus definitiv einzuführen, ist eine Volksabstimmung notwendig. Weil aktuell nur die Auswertungen über zwei Jahre vorliegen, wird der Versuch bis ins Jahr 2028 verlängert. Das Gemeindeparlament folgte dem Kreditbegehren mit 35 Ja- zu 2 Nein-Stimmen und 2 Enthaltungen.
In der Folge behandelte das Parlament die Motion "Einführung einer Stellvertreterregelung für den Gemeinderat Kreuzlingen", die Gemeinderätin Eva Dal Dosso (Die Mitte) mit 24 Mit-unterzeichnenden im September 2025 einreichte. Obwohl der Stadtrat den Wunsch einer Stellvertreterregelung nachvollziehen kann, sieht er den Aufwand dafür nicht gerechtfertigt und verweist unter anderem auf die Suppleantinnen und Suppleanten, die bereits heute die Kommissionsarbeit bei Abwesenheit einzelner Mitglieder sicherstellen. Nach einer intensiven Diskussion hiess der Gemeinderat die Motion jedoch mit 27 Ja- zu 11 Nein-Stimmen als erheblich.
Ebenfalls zur Ablehnung empfahl der Stadtrat das Postulat "Stadtbus Kreuzlingen – Ticketkauf im Bus mit Bargeld", das Gemeinderat Stefan Klauer (SVP) mit 23 Mitunterzeichnenden im November 2025 einreichte. Der Stadtrat wies unter anderem auf die Möglichkeit hin, Tickets wie beispielsweise Mehrfahrtenkarten an diversen Verkaufsstellen mit Bargeld zu erwerben. Zudem steht mit der von Alliance SwissPass neu lancierten Prepaidkarte eine Alternative zu digitalen Zahlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Mit 22 Nein- zu 13 Ja-Stimmen und 4 Enthaltungen folgte das Parlament dem Stadtrat und lehnte das Postulat ab.
Aufgrund des Rücktritts von Gemeinderat Stefan Klauer (SVP) hiess das Parlament die Ersatzwahl diskussionslos gut. Neu vertritt seine Nachfolgerin Monika Semeraro (SVP) die Einbürgerungskommission als Mitglied und als Suppleantin die Kommission Allgemeines und Administration. Zudem wurden sämtliche Einbürgerungsgesuche diskussionslos genehmigt.
Die nächste Gemeinderatssitzung findet am 4. Juni 2026 statt.