Stadthaus-Projekt startet in die Umsetzungsphase

Nach dem Ja zur Sanierung und Erweiterung der städtischen Verwaltungsliegenschaften hat der Stadtrat die Projektorganisation festgelegt. Als nächste Schritte folgen die Ausarbeitung der Bauprojekte.
16. Sept. 2026
Mit 74 Prozent Ja Stimmen sprachen sich die Kreuzlinger Stimmberechtigten am 14. Juni 2026 für die Sanierung und Erweiterung der städtischen Verwaltungsliegenschaften aus. Wie angekündigt, wurden die Vorbereitungen zur Umsetzung unmittelbar nach der Abstimmung aufgenommen. Nun nimmt die weitere Planung für das Stadthaus und das Haus Sallmann konkrete Formen an. Der Stadtrat hat am 1. September 2026 die überarbeiteten Projekthandbücher genehmigt. Darin sind unter anderem die Projektorganisation, die Zuständigkeiten und die nächsten Projektschritte festgelegt. Stadthaus und Haus Sallmann werden in der weiteren Planung als separate Teilprojekte geführt, bleiben aber in einer gemeinsamen Projektorganisation zusammengefasst.

«Mit dem Volksentscheid haben die Kreuzlingerinnen und Kreuzlinger den Weg für dieses Generationenprojekt freigemacht. Dieses Vertrauen wollen wir mit einer sorgfältigen Planung und Umsetzung rechtfertigen», sagt Stadtpräsident Thomas Niederberger.
Bild Stadthaus am Boulevard
So soll das neue Stadthaus am Boulevard künftig aussehen. Die Visualisierung zeigt den ge-planten Neubau neben dem bestehenden Stadthaus. (Visualisierung: OVI Images GmbH)
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Bild Stadthaus am Boulevard
So soll das neue Stadthaus am Boulevard künftig aussehen. Die Visualisierung zeigt den ge-planten Neubau neben dem bestehenden Stadthaus. (Visualisierung: OVI Images GmbH)

Breite Abstützung in der Baukommission

Die bisherige Vor Baukommission wurde Ende August aufgelöst und durch die Baukommission abgelöst. Geleitet wird die Baukommission von Stadtpräsident Thomas Niederberger. Vertreten sind darin die Fraktionen des Gemeinderats, die Quartiervereine, die Wirtschaft sowie der Migrations und Integrationsrat (MIR). Baukommission, Projektsteuerung, Bauherrenvertretung und Projektkoordination sind für sämtliche Teilprojekte zuständig. Die operative Bearbeitung von Stadthaus und Haus Sallmann erfolgt in zwei separaten Projektgruppen.

Auch die künftigen Nutzerinnen und Nutzer werden in die Planung einbezogen. Die breit abgestützte Arbeitsgruppe «Nutzung und Betrieb» begleitet das Teilprojekt Stadthaus und bringt dabei neben den Bedürfnissen der Mitarbeitenden auch die externe Sicht der Kundinnen und Kunden ein. Gleichzeitig werden die Mitarbeitenden frühzeitig auf neue Arbeitsformen und die damit verbundenen Veränderungen vorbereitet. Dieser Prozess wird extern in den Bereichen «New Work» und Change Management begleitet.

«Wir bauen nicht einfach neue Büros. Unser Ziel ist eine moderne, kundenfreundliche Verwaltung, die für die Bevölkerung und unsere Mitarbeitenden funktioniert», sagt Niederberger.

Baueingaben 2027 geplant

Die nächsten Meilensteine sind bereits gesetzt. Für die Sanierung und Erweiterung des Stadthauses soll das Bauprojekt bis Mitte 2027 vorliegen, die Baueingabe ist im weiteren Verlauf des Jahres 2027 vorgesehen. Nach heutigem Planungsstand soll die Realisierung des Neubaus im Herbst 2028 starten. Der Bezug ist für Ende 2030 vorgesehen. Anschliessend folgt die Sanierung des bestehenden Stadthauses.

Beim Haus Sallmann ist das Bauprojekt für Frühling 2027 und die Baueingabe für Sommer 2027 vorgesehen. Der Baustart ist Mitte 2028 geplant, der Bezug Mitte 2030. Die genaue Etappierung beider Projekte wird im Zuge der weiteren Planung festgelegt.

Der von den Stimmberechtigten bewilligte Baukredit von insgesamt CHF 49.37 Millionen (inkl. Reserven) verteilt sich auf drei Teilprojekte: CHF 34.27 Millionen entfallen auf die Erweiterung des Stadthauses inklusive Tiefgarage, CHF 3.71 Millionen auf die Sanierung des bestehenden Stadthauses und CHF 11.39 Millionen auf die Sanierung des Hauses Sallmann inklusive Narrenkeller.

Bild Haus Sallmann
So soll sich das Haus Sallmann mit Scheune nach der Sanierung präsentieren. (Visualisierung: OVI Images GmbH)
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Bild Haus Sallmann
So soll sich das Haus Sallmann mit Scheune nach der Sanierung präsentieren. (Visualisierung: OVI Images GmbH)