Kunstkommission

Die Kunstkommission berät den Stadtrat in Sachen Kunstförderung mit dem Ziel, die Sensibilität und das Verständnis für künstlerische Prozesse bei Politikern und Bevölkerung zu vertiefen.

Die Kunstkommission untersteht dem Stadtrat. Zu ihren Aktivitäten gehören unter anderem die Durchführung von Kunstausstellungen im Raum Kreuzlingen, die Realisierung von Kunstprojekten im öffentlichen Raum, sowie der Ankauf von Kunstobjekten durch die Stadt Kreuzlingen.

Richtlinien der Kunstkommission

Aufgaben der Kunstkommission

  • Kunst im öffentlichen Raum „Entdeckung des Stadtraums“
  • Atelierbesuche und Ankäufe von Kunstwerken
  • Einzelausstellungen aus der städtischen Sammlung
  • Fotoausstellungen
  • Exkursionen und Führungen
  • Projekte in Kooperation
  • Sonderprojekte
  • Wettbewerb "Entdeckung des Stadtraums"

    Die Stadt Kreuzlingen besitzt mit ihren Kunst-Kreiseln, dem Signer-Brunnen, den Tarot-Figuren von Johannes Dörflinger, dem Josephson-Relief auf dem städtischen Friedhof und dem Leuchtenobjekt von Volkhart Kempter am Hafen bereits zeitgenössische künstlerische Werke im öffentlichen Raum.

    Die Diskussionen rund um die Realisierung dieser Skulpturen und Installationen machten deutlich, dass die öffentliche Auseinandersetzung mit einer ortsbezogenen Kunst sowohl für die Kunst, als auch für den betroffenen Aussenraum höchst fruchtbar ist. Zudem ergibt sich die Möglichkeit, in der Öffentlichkeit Interesse für aktuelle Entwicklungen in Kunst und Gesellschaft zu wecken.

    Seit 2009 wird alle zwei Jahre der Wettbewerb "Entdeckung des Stadtraums" ausgeschrieben. Künstlerinnen und Künstlern wird so die Möglichkeit gegeben, in einem vorgegebenen städtischen Perimeter, Vorschläge für künstlerische Interventionen zu erarbeiten und zu realisieren. Innerhalb des definierten Bereichs sollen Art und Ort des künstlerischen Eingriffs frei bestimmbar sein. Das künstlerische Spektrum umfasst bildhauerische, malerische und installative Arbeiten. Die Kunstwerke müssen den Standort, dessen Geschichte und seine Besonderheit ausdrücken und reflektieren.

  • Corona-Förderstellen, Projekte und Netzwerke für Kulturschaffende